Zusatzleistungen

Fußreflexzonenmassage

Die Fußreflexzonenmassage findet ihren Ursprung in Asien, Ägypten und Indien. Die Basis der heutigen westlichen Fußreflexzonenmassage kommt aus der ayurvedischen Massage und in der historischen Thaimassage. Die Fußreflexzonenmassage ist eine Druckbehandlung, bei der Druck auf ganz gezielte Bereiche des Fußes ausgeübt und somit die Durchblutung und die Selbstheilungskräfte angeregt wird. Jedes Organ, jeder Muskel und jeder Knochen ist mit unseren Füßen über sogenannte Reflexzonen verbunden. Die Therapeuten erfühlen kleine Verhärtungen und Widerstände im Gewebe, die sie anhand von Reflexzonenkarten bestimmten Organen zuordnen. Der Innenrist des Fußes steht so zum Beispiel in direktem Kontakt mit dem Rücken und der Wirbelsäule. Augen, Ohren und Nasennebenhöhlen sind an den Ballen der Zehen repräsentiert. Durch die gezielte Stimulation wird die Gesundheit des Körpers nachhaltig gefördert oder wieder hergestellt.

So ist es auch möglich, parallel zur Physiotherapie, auf folgende verschiedene Beschwerden einzugehen:

  • Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden
  • Funktionsstörungen von Organen
  • Kopfschmerz
  • Migräne
  • Lymphödemen
  • Schlaflosigkeit
  • Verdauungsstörungen
  • Muskelverspannungen
  • Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungen
  • Nervosität
  • Allergien
  • Erkrankungen und Belastungen der Nieren und Blase
  • Unterleibsbeschwerden z.B. Menstruationsbeschwerden, Prostataleiden
  • Schwangerschafts- und Geburtsbegleitung
  • Erhöhte Infektanfälligkeit

Chiropraktik

Chiropraktik ist die Wissenschaft, Heilkunst und Philosophie, die sich damit befasst, eine gute Gesundheit wiederherzustellen, indem die Funktion des Nervensystems normalisiert und gepflegt wird – ohne chirurgischen Eingriff oder die Verwendung von Medikamenten. Chiropraktik (griechisch: „mit der Hand behandeln“) ist eine alternativ, biomechanische Behandlungsmethode. Das Ziel der Chiropraktik ist die normale Beweglichkeit an den Gelenken, insbesondere an der Wirbelsäule wieder herzustellen. 

Die Grundlagen der modernen Chiropraktik wurden 1895 von David Palmer in den USA gelegt. Er gelangte zu der Erkenntnis, dass die Korrektur von Fehlstellungen der Wirbelsäule durch einen präzise ausgeführten Impuls zu einer Verbesserung der Nervenfunktionen führen kann. Selbstheilungskräfte werden so auf völlig natürliche Weise aktiviert.

TCM

Als Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Akupunktur (Latein: acus = Nadeln, punctio= stechen) seit mittlerweile 30 Jahren auch in Deutschland medizinisch anerkannt. 

Die auf den definierten Längsbahnen des Körpers (den Meridianen) liegenden Akupunkturpunkte werden mittels feinster Nadeln angeregt, der Energiestrom wird behutsam reguliert und die gestörten Energien werden normalisiert.
Seit 3000 Jahren nutzt man die Therapie in China als wirksame Hilfe bei Schmerzen, funktionellen und seelischen Erkrankungen sowie zur Harmonisierung des Immunsystems. Linderung erzielt man mit den winzigen Akupunkturnadeln z. B. bei: Migräne und Kopfschmerzen, Nacken-, Schulter- und Armschmerzen, Hexenschuss, Rückenschmerzen, Bandscheibenschaden, Rheuma, Nikotin- und Drogensucht, Heuschnupfen, Allergie, Asthma, Bronchitis, Schlafstörungen, Depressionen, Übergewicht, Ohrenerkrankungen, Menstruations- und Wechseljahrbeschwerden.

Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur ist eine Diagnose- und Therapieform mit langer Tradition. Die Ohrakupunktur ist, losgelöst von der chinesischen Akupunktur, eine eigenständige Methode, die zwar auch Nadeln benutzt, aber davon ausgeht, dass verschiedene Ohrregionen zu bestimmten Körperorganen zuzuordnen sind und sich letztlich so der ganze Körper auf die Ohrmuschel projiziert. Im Rahmen der Diagnose werden demzufolge verschiedene Punkte auf dem Ohr mit einer Nadel. Schwächen und Krankheiten des Körpers können ohne Medikamente und ohne Nebenwirkungen am Ohr erkannt und behandelt werden.

Die hauptsächlichen Wirkungen entfalten sich auf den Gebieten:

  • Schmerzbehandlung
  • Suchtbehandlung
  • Behandlung von Allergien
  • Muskelentspannende Wirkung
  • Immunstimulierende Wirkung

Moxatherapie

Moxatherapie oder kurz Moxen, ist ein Teil der TCM, bei der Akupunkturpunkte und schmerzende Körperteile durch brennendes Beifußkraut erwärmt werden. Brennt man die Beifußprodukte dicht über den zu behandelnden Körperbereichen ab, wirkt man auf diese positiv ein.

Mit Beifuß, auch Moxa- oder Brennkraut genannt, können Muskelverspannungen, Rückenleiden, Atemwegserkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden, Sportverletzungen und Schmerzen gezielt bekämpft werden. Die Moxa enthält unteranderem ätherische Öle, darunter Cineol und Thujaöl, außerdem Cholin, Harze und Tannin. In der traditionellen chinesischen Medizin regt Moxa den Fluss des ’Qi an und wirkte gegen so genannte „kalte“ Zustände. Bei der direkten Moxibustion lässt sich die Zunahme der weißen und roten Blutkörperchen, eine schnellere Koagulation des Blutes, die Zunahme des Kalziums sowie eine höhere Kapazität bei der Produktion von Antikörpern feststellen.

Schröpfen

Das Schröpfen ist eine uralte Reiztherapie und zählt zu den ausleitenden Verfahren. Bei dieser Methode werden mehrere Schröpfgläser bzw. Schröpfköpfe, in denen ein Vakuum erzeugt wird, auf die Haut aufgesetzt. Durch die Stimulation der Reflexzonen wird die Durchblutung des Bindegewebes angeregt, die Leistung des dazugehörigen inneren Organs gestärkt, das Immunsystem angeregt und Schmerzen gelindert. Verspannungen lassen sich mit dieser Methode ebenfalls lösen. Das Schröpfen erfolgt hauptsächlich am Rücken, da hier die Reflexzonen liegen, die mit einzelnen Organen im Körper in Verbindung stehen. Geschröpft werden Verhärtungen der Haut, Erhebungen und leichte Eindellungen. Viele Patienten empfinden die Behandlung als wohltuend und Erleichterung.